Kosten und Finanzierung

Die Renovierung des südlichen Turmanbaus im Jahr 2010 kostete – einschließlich der Gerüstungskosten dieses Kalenderjahres – rund 171.000 Euro.
Nach der Sanierung dieses Baukörpers wurden im Rahmen einer äußerst komplexen Kostenschätzung mehrere unterschiedliche Möglichkeiten der Fassadensanierung, aber auch andere Alternativen untersucht und mit Kosten bewertet: Das Ergebnis zeigt alle finanzierbaren Varianten in einem sehr ähnlichen Kostenrahmen, bei keiner der Alternativen würde man sich Beträge in bedeutender Höhe ersparen. Aus diesem Grund hat sich die Pfarrgemeinde gemeinsam mit dem erzbischöflichen Bauamt für die Umsetzung der Sanierung der Kirchenfassade entsprechend der bereits ausgeführten Mustersanierung ausgesprochen. Die Kosten wurden nun bei einem angenommenen Schadensgrad von 30 % der Sichtziegel auf etwa 8 Mio. Euro geschätzt. In dieser Summe sind bereits Steuern und 10 % Reserven sowie Konsulentenhonorare enthalten. Ebenfalls sind auch Dachdecker- und Spenglerarbeiten, Gerüstungskosten, die Kosten für eine optimale Sanierung der Kunstverglasung samt Schutzverglasung berücksichtigt. Die Fassadensanierung soll in vier Bauabschnitten erfolgen.

Wie wird das Ganze finanziert?

Die Finanzierung der Proberestaurierung (erster Baukörper, südlicher Turmanbau), sah folgende Anteile (alle Beträge in EUR) vor:

Eigenmittel der Pfarre45.000,00
ao. Zuschuss der Erzdiözese Wien 125.852,01
Gesamtkosten 125.852,01

Die Kosten beliefen sich bis Ende 2013 damit auf 753.114,16 Euro, knapp ein Viertel musste davon aus Eigenmitteln finanziert werden. Der Großteil (die Hälfte) der Gesamtkosten wurde über einen außerordentlichen Zuschuss der Erzdiözese Wien, also auch durch Ihren Kirchenbeitrag, finanziert. Daneben subventionierte das Bundesdenkmalamt das Projekt mit 72.000 Euro, das Land Wien über den Wiener Altstadterhaltungsfonds mit 125.636,24 Euro.

Die Kosten des ersten Bauabschnittes, des Hauptturms (2014-18) betrugen knapp 2,6 Mio. Euro. Die Finanzierung verteilte sich auf folgende Anteile (alle Beträge in EUR):

Eigenmittel der Pfarre 77.048,94
Bundessubventionen 100.000,00
Landessubventionen 398.465,46
ao. Zuschuss der Erzdiözese Wien 1,889.892,45
Darlehen der Finanzkammer 120.000,00
Gesamtkosten 2,585.406,85

Der zweite Bauabschnitt, die Apsis und der Großteil der Querschiffe, soll wie folgt finanziert werden (alle Beträge in EUR):

Eigenmittel der Pfarre 106.000,00
Bundessubventionen 100.000,00
Landessubventionen 364.000,00
ao. Zuschuss der Erzdiözese Wien 1,620.000,00
Gesamtkosten 2,190.000,00

Der dritte Bauabschnitt umfasst die verbleibenden Teile des nördlichen Querschiffs sowie das nördliche Haupt- und Seitenschiff und sieht folgende Anteile (alle Beträge in EUR) vor:

Eigenmittel der Pfarre 55.000,00
Bundessubventionen 100.000,00
Landessubventionen 320.000,00
ao. Zuschuss der Erzdiözese Wien1,295.000,00
Darlehen der Finanzkammer 80.000,00
Gesamtkosten 1,850.000,00

2019 soll die Restaurierung mit dem vierten Bauabschnitt, der die verbleibenden Teile des südlichen Querschiffs sowie das südliche Haupt- und Seitenschiff umfasst, abgeschlossen werden. Der vierte Bauabschnitt soll wie folgt finanziert werden (alle Beträge in EUR):

Eigenmittel der Pfarre 55.000,00
Bundessubventionen 100.000,00
Landessubventionen 165.000,00
ao. Zuschuss der Erzdiözese Wien780.000,00
Gesamtkosten 1,100.000,00

Die Initiative Pfarrkirche Breitensee konnte bis Ende 2019 mit rund 180.000 Euro helfen. Allen Spender/inne/n ein herzliches Vergelt’s Gott!
Der außerordentliche Zuschuss der Erzdiözese wird durch den Kirchenbeitrag der Breitenseer Katholik/inn/en (mit-) finanziert. 

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